Jahr der Orden im Kloster Langwaden eröffnet

Kardinal Woelki eröffnete bei den Zisterziensern das „Jahr der Orden“. Foto: TZ
Kardinal Woelki eröffnete bei den Zisterziensern das „Jahr der Orden“. Foto: TZ
Ordenschristen sind „adventliche Menschen par excellence“. Diese Auffassung vertrat Kardinal Rainer Maria Woelki im Zisterzienser-Kloster Langwaden bei Grevenbroich, wo er am ersten Adventssonntag das „Jahr der Orden“ im Erzbistum Köln eröffnete.
 
„Ordenschristen leben in der Erwartung auf die große Begegnung mit Gott und bringen zum Ausdruck, dass sie auf der Suche nach Sinn und Glück fündig geworden sind in Jesus Christus“, sagte Woelki vor fast 50 Mönchen und Nonnen aus dem Kreisdekanat Neuss.
 
    „Mit dem Jahr der Orden möchte Papst Franziskus allen Ordenschristen die Aufmerksamkeit und Wertschätzung der ganzen Kirche entgegenbringen und ihre Lebensform wieder in der Kirche neu verankern“, so Kardinal Woelki im Rahmen der Non, des Nachmittagsgebiets, in der Langwadener Klosterkapelle. Woelki zeigte sich den Ordensleuten „dankbar dafür, dass sie sich eingelassen haben, den Weg zu Gott zu wagen und in die Nachfolge Christi zu treten; dankbar dafür, dass sie die Liebe und Begeisterung des Anfangs gewandelt haben in die Treue zu Gott; dankbar dafür, dass sie durch ihr stellvertretendes Gebet einen wichtigen Dienst in der Kirche erfüllen“. Der Erzbischof appellierte an alle Gläubigen, „zu beten, dass der Herr den Orden neue Berufungen zufügen möge“.
 
    Das Gebet in der Stille eines Klosters ist eine ganz wichtige Säule der Kirche. Darin waren sich auch alle Besucher bei der anschließenden Begegnung im Stefanssaal einig. Begrüßt wurden sie von Frater Franziskus, dem Subprior. „Wir freuen uns sehr, dass Kardinal Woelki während seines ersten Besuchs im Kreisdekanat  Neuss auch zu uns kommt und in besonderer Weise die Ordensgemeinschaften würdigt“, hatte Pater Bruno bereits im Vorfeld des Besuchs gesagt. Der Prior des einzigen Mönchsklosters in der Erzdiözese konnte selbst nicht an dem Treffen teilnehmen, zeigte sich aber zuversichtlich, „dass der Auftakt unsere Zusammenarbeit als Ordensleute mit dem neuen Erzbischof stärken wird“.