18.000 Kinder und Jugendliche auf Ferienfreizeiten der Katholischen Jugend

18.000 Kinder und Jugendliche auf Ferienfreizeiten der Katholischen Jugend
Endlich Sommerferien! Gut 18.000 Kinder und Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen fahren in den kommenden Wochen mit den katholischen Jugendverbänden zu Ferienfreizeiten. Das berichtet der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Erzbistum Köln.
 
Allein in der hiesigen Diözese sind rund 6.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Jugendverbänden des BDKJ unterwegs im Ferienlager oder auf Sommerfreizeiten. Sie erleben dort unvergessliche Tage mit großem Gemeinschaftsgefühl, sportlichen Herausforderungen und sinnvollen Bildungsangeboten. Diese Erholung vom Schulalltag organisieren die Kinder- und Jugendverbände jedes Jahr. In diesem Jahr nehmen auch vermehrt Kinder und Jugendliche, die aus Krisengebieten geflüchtet sind, an den Freizeiten teil.
 
5.000 ehrenamtliche Leiterinnen und Leiter ermöglichen durch ihren Einsatz fast 500 Freizeiten in Nordrhein-Westfalen. „Die Teamerinnen und Teamer schaffen hier einen unverzichtbaren Freiraum für Kinder und Jugendliche“, so Tobias Agreiter, Diözesanvorsitzender des Bundes der Katholischen Jugend im Erzbistum Köln. „Sie ermöglichen ihnen Erfahrungen der Selbstwirksamkeit und des Gemeinschaftsgefühls, die in dem von Leistung geprägten Alltag zu verschwinden drohen.“
 
Solche positiven Erfahrungen benötigen auch Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrungen: „Uns ist wichtig, dass alle Kinder an unseren Freizeiten teilnehmen können. Geflüchtete leben in einer sehr schwierigen Situation, fühlen sich fremd und isoliert und haben oft traumatische Erfahrungen gemacht. Wir bilden unsere Teamerinnen und Teamer dazu aus, auf diese Kinder und Jugendlichen besonders achtsam zu zugehen“, so Agreiter. So wurden in der Vorbereitung die besonderen Bedürfnisse von geflüchteten Kindern besprochen und spielerisch-pädagogische Tipps zur Überwindung von Verständigungsproblemen und zur Förderung von Integration erarbeitet.