200 Jahre Oblatenmissionare: Großes Pfingstfest im Nikolauskloster

Open-Air-Gottesdienste bilden den Mittelpunkt beim Pfingstfest im Nikolauskloster.
Open-Air-Gottesdienste bilden den Mittelpunkt beim Pfingstfest im Nikolauskloster.
Beim Wort „Kloster“ denken die meisten Menschen wohl zuerst an alte Mauern und schweigsame
Mönche. Dass das nicht immer ganz stimmt, kann man im Nikolauskloster bei Glehn feststellen. Alte Mauern gibt es da zwar auch, aber sonst ist so gar nichts „typisch Kloster“. Für Pater Felix Rehbock, den Rektor, muss das genauso sein: „Die Kirche ist lebendig und jung, weil der Heilige Geist in ihr wirkt, und den feiern wir an Pfingsten ganz besonders“.
 
Außerdem begeht die Ordensgemeinschaft der Oblatenmissionare ihr 200-jähriges Bestehen - ein Grund mehr, an Pfingsten ins Nikolauskloster zu kommen, wo am 15.und 16. Mai für Jung und Alt viel geboten wird. So werden wie jedes Jahr im Mittelpunkt der Tage die großen Open-Air-Messen um 10 Uhr auf der Klosterwiese stehen, gestaltet vom eigenen Chor.
 
Für Kinder gibt es eine Spielwiese mit Hüpfburg, Karussell, Malmaschine und vielem mehr, die Erwachsenen dürfen sich auf musikalische Acts verschiedener Art freuen. Am Sonntag und Montag spielen die "Rheinlandmusikanten" zum Frühschoppen böhmisch-bayerische Blasmusik, und das Salonorchester Kaarst sorgt am Sonntagnachmittag mit Caféhaus-Musik für die richtige Stimmung bei Kaffee und Kuchen aus der Klosterbackstube. Das Große Königliche Harmonie-Orchester aus Belgien - "Nordostwind" - am Sonntagnachmittag, „Die Dyckerländer“ sind mit zünftiger Blasmusik am Montagnachmittag dabei.
 
Für die richtige Stimmung ist also gesorgt; schließlich feiert man nicht alle Tage den 200. Geburtstag. Die sieben Oblatenmissionare und die über 70 Ehrenamtlichen sind guter Dinge. „Wichtig ist, dass viele Menschen kommen und gute Laune mitbringen. Wir hier im Kloster sind für die Menschen da, aber auch für Gott. An Pfingsten kommt beides zusammen, und das macht unser Fest einzigartig“, so Pater Felix.