50 Jahre Kirche St. Maria vom Frieden in Dormagen

St. Maria vom Frieden wurde vor 50 Jahren geweiht. Foto: TZ
St. Maria vom Frieden wurde vor 50 Jahren geweiht. Foto: TZ

In der Wohnsiedlung im Dormagener Norden ist die Kirche St. Maria vom Frieden im wahrsten Sinn des Wortes ein Ausrufungszeichen des Glaubens – und das seit nunmehr 50 Jahren.

Dieses Jubiläum möchte die Pfarrgemeinde St. Michael, zu der sie gehört, im würdigen Rahmen begehen. Am Sonntag, 8. Dezember, feiern die Katholiken um Pfarrer Peter Stelten ab 9.30 Uhr eine Festmesse in der Kirche. Danach ist ein Empfang für Jung und Alt im benachbarten Seniorenzentrum „Alloheim“ vorgesehen.

St. Maria vom Frieden hat eine besondere Architektur: Das 1963 geweihte Gotteshaus stellt ein aus einem von geschlossenen Mauern wechselnder Höhe umgebendes Geviert dar, das sich nur durch ein Gittertor nach außen öffnet. Durch dieses Tor betritt man eine offene überdachte Vorhalle, die sich zu einem umbauten Innenhof mit Brunnen, dem „Paradies", öffnet. Der Bedeutung des Patronats „Königin des Friedens" entsprechend, nimmt die Gottesmutter einen besonderen Platz ein. Ihre Darstellung steht zum Altar gerichtet und verdeutlicht damit ihre Stellung als Mittlerin des Heils.

Am Mittwoch, 11. Dezember, beginnt um 20 Uhr ein Konzert in St. Maria vom Frieden. Das Rheinische Oratorienorchester, das Vokalensemble „Capella Zontium” und Patrick Dreier (Trompete) führen Werke von Georg Philipp Telemann und Antonio Vivaldi auf. Die Leitung hat Kantor Horst Herbertz.