50 Jahre St. Josef, Steinforth-Rubbelrath

50 Jahre St. Josef, Steinforth-Rubbelrath
Steinforth-Rubbelrath ist ein kleines Doppeldorf mit nicht einmal 700 Einwohnern, das zur Stadtkorschenbroich und deren Stadtteil Glehn gehört. Seit 1924 gab es dort eine eigene Kirche, die jedoch im Krieg stark beschädigt wurde. Reparaturen konnten mangels Mittel nur sehr unzureichend ausgeführt werden und so entstanden an der Kirche immer weitere und größere Schäden.
 
So wandte sich die Dorfgemeinschaft an das Erzbistum Köln und bat um Hilfe. Der Dombaumeister Dr. Schloms kam jedoch nach seiner Inspektion zu dem Ergebnis, das für eine Reparatur kein Geld bereitgestellt werden kann. Der Trend der damaligen Zeit setzte sich auch im Bistum durch und es wurde das Motto ausgegeben, dass nichts Altes und Historisches mehr erhalten werden sollte. Nach Möglichkeit sollte alles neu gebaut werden. So wollte der Dombaumeister in Steinforth-Rubbelrath eine Fertigbaukirche errichten lassen. Da es keine Alternative gab, stimmte die Dorfgemeinschaft zu. Ein Grundstück fand man, als die Familie Granerath, welche der Kirche sehr verbunden war, ihren Garten an die Gemeinde verkaufte.
 
Die neue Kirche wurde am 24. September 1967 vom Ehrendomherrn Adolf Colling, Dechant in Neuss, geweiht. In der Gemeinde und der umliegenden Bevölkerung fand die neue Kirche schnell eine hohe Akzeptanz. Dies drückt sich bis heute durch eine gute Teilnahme an den Gottesdiensten aus.