60 Radpilger unterwegs zu den Dormagener Wallfahrtsorten

In der Gohrer Kirche wurden die Radpilger über die Odilien-Wallfahrt informiert.
In der Gohrer Kirche wurden die Radpilger über die Odilien-Wallfahrt informiert.
Die sommerliche Radtour zu den drei Wallfahrtsorten von Dormagen war ein Erfolg. Ziele der 60 Pilger waren die Schmerzhafte Gottesmutter in Knechtsteden, die heilige Odilia in Gohr und der Salvator (Erlöser) in Nievenheim.
 
Der Förderverein für das Missionshaus Knechtsteden hatte zu der Exkursion aufgerufen, und die Teilnehmer trafen sich an der Klosterbasilika. Die Gruppe wurde von Peter-Olaf Hoffmann, dem Bürgermeister der Stadt Dormagen, und dem Vorsitzenden des Fördervereins, Hermann-Josef Lenz, begrüßt und vom Rektor der Basilika, Spiritaner-Pater Hermann-Josef Reetz, in die jahrhundertelange Wallfahrtstradion zur Schmerzhaften Gottesmutter eingeführt.
 
Nach einem Abschlusslied und unter vollem Geläut der Basilikaglocken hat sich die Gruppe dann auf den Weg zur Pfarrkirche St. Odilia nach Gohr begeben. Begrüßt von den läutenden Glocken des Gotteshauses, mühte sich die Gruppe bei warmem Sommerwetter "den Berg" zur Kirche hinauf. In der kühlen Kirche wurde die Pilgerschar von Manfred Stefer über die Geschichte der Pfarrkirche und die Wallfahrt zur heiligen Odilia  informiert, bevor sich die Gruppe, das „Odilienlied“ singend, auf den Weg nach Nievenheim machte.
 
Die dritte Station der Radtour war die Pfarrkirche St. Pankratius, wo der göttliche Salvator verehrt wird, wie Reiner Kissels, der Vorsitzende des Pfarrgemeinderats "Dormagen-Nord", im Rahmen einer Führung berichtete. Die Tour endete bei einem Schwarzbier in der Knechtstedener Gaststätte „Klosterhof“. Zu Beginn hatte Pater Reetz darauf hingewiesen, dass diese Pilgereinkehr einer langen Tradition entspricht und guten Gewissens genossen werden könne.