Am Gilbach steht Maria im Mittelpunkt

Marien-Altar in Nettesheim. Foto: TZ
Marien-Altar in Nettesheim. Foto: TZ
Der Rommerskirchener Pfarrverband "Gilbach" gestaltet den Marienmonat in besonderer Weise. Die Palette reicht von der Kölschen Mai-Andacht bis zum Altar-Schmücken.

"Die Freude über die Natur im Frühling kann Menschen froh stimmen, kann nicht nur Verliebte zusammenführen, sondern auch Gläubige. Im Frühlingsmonat Mai lädt die Kirche ein, die Freude über den Aufbruch der Natur auch bei Gebet und Meditation aufzugreifen", so Dechant Monsignore Franz Josef Freericks, der leitende Pfarrer.  Im Mai hätten Menschen aber auch durch viele Jahrhunderte Maria, die Mutter Jesu, geehrt, die als geheimnisvolle Rose aufgeblüht sei. "Im Brauch der Mai-Andacht vor dem geschmückten Mai-Altar wurde sowohl in den Familien daheim wie gemeinsam in der Kirche Maria geehrt. Dabei geht es nicht darum, Maria an die Stelle Gottes zu setzen, sondern genau im Gegenteil darum, mit Maria Jesus, dem Sohn Gottes, nahe zu kommen. Darum ist die Mai-Andacht auch heutzutage nicht antiquiert, sondern sehr aktuell", ist Freericks überzeugt..

In allen fünf Gemeinden des Pfarrverbands gibt es Mai-Andachten. In St. Antonius Evinghoven ist dienstags um 18 Uhr Mai-Andacht vor der Abendmesse. In St. Martinus Nettesheim beginnen die Andachten freitags um 18 Uhr. Auch die Freunde der Mundart sollen in diesem Jahr wieder zu einer marianischen Andacht Gelegenheit haben. Am Freitag, 27. Mai, beschließt der Pfarrverband die Reihe mit einer Kölschen Mai-Andacht ab 18 Uhr in St. Martinus Nettesheim. In St. Peter Rommerskirchen finden jeden Freitag im Mai ab 18.30 Uhr Mai-Andachten statt.  In St. Briktius Oekoven ist freitags nach der Abendmesse um 18.30 Uhr eine Andacht. In St. Stephanus Hoeningen finden freitags ab 18 Uhr Mai-Andachten statt.

"Wir dürfen ganz herzlich einladen, in den Familien den Brauch des Mai-Altars wieder aufzugreifen, ein Marienbild mit Blumen und Kerzen zu schmücken und mit der ganzen Familie davor zu beten und in unseren Pfarrgemeinden zu den Andachten zu kommen, die jeweils von den Frauengemeinschaften mitgestaltet werden", so Freericks. Auch zum Schmücken der Mai-Altäre in den Kirchen sei man für Blumenspenden dankbar.