Anton-Roesen-Preis für KjG-Kinderstadt

© Martin Scheffler
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Anfang September haben der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki und der Vorsitzende des Diözesanrates Tim-Oliver Kurzbach den traditionellen Anton-Roesen-Preis verliehen. Den Rahmen dafür bot das Sommerfest des Diözesanrats der Katholiken im Erzbistum Köln im Katholisch-Sozialen Institut in Siegburg. Zu den Preisträgern gehört die Kinderstadt der Katholischen Jungen Gemeinde (KjG), die im vergangenen Jahr in Neuss Station gemacht hat (katholisch-im-rhein-kreis-neuss.de berichtete).
 
Die Kinderstadt 2016 war ein Ferienprogramm für Kinder von 8 bis 12 Jahren. An sechs Tagen gestalteten 200 Kinder ihre eigene Stadt, mit eigener Währung, eigenen Gesetzen und lebten ihre eigene Vision. Bei diesem Projekt erlebten die jungen Bürgerinnen und Bürger hautnah, was Demokratie, Wahlen und Steuern bedeuten und welche Auswirkungen Entscheidungen auf das gemeinschaftliche Zusammenleben haben können. Die Betriebe, wie Verwaltung, Gastronomie, Medien und Dienstleistungen, hielten die Stadt am Leben. Alles unter der Leitung der jungen Menschen. Die Kinderstadt findet auch 2017 erneut statt.
 
Auch das Projekt Chorweiler Friedensglocke der Katholischen Kirchengemeinde Heiliger Johannes XXIII. wurde ausgezeichnet, ein Sonderpreis ging an die Brühler Pax Christi-Gruppe.
 
Der Anton-Roesen-Preis wird jährlich für herausragendes gesellschaftspolitisches Engagement katholischer Christen vergeben. Die Auszeichnung ist verbunden mit einem Preisgeld von jeweils 2.500 Euro. Benannt ist der jährlich ausgelobte Preis nach dem Mitbegründer und ersten Vorsitzenden des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum Köln. Seit 20 Jahren wird die Auszeichnung traditionell vom Kölner Erzbischof gestiftet.