Ausstellung über das Notel in Knechtsteden

Die Gesichter des Notel - zu sehen im Kloster. Foto: TZ
Die Gesichter des Notel - zu sehen im Kloster. Foto: TZ

Die Notel genannte Notschlafstelle und Krankenwohnung für obdachlose Drogen­abhängige in Köln  präsentiert sich im Kreuzgang des Spiritaner-Klosters Knechtsteden

Die Ausstellung mit dem Titel „Warten auf den Augenblick Gottes“ hat einen guten Grund: Vor 25 Jahren gründete die Missionsgesellschaft vom Heiligen Geist die Einrichtung im Erdgeschoss ihrer Niederlassung in der Domstadt. Seit 2007 zeichnet die Spiritaner-Stiftung dafür verantwortlich.

Neben Fotos und kurzen Texten veranschaulichen Alltagsgegenstände die Arbeit in der Notschlafstelle. Seit 1990 finden dort obdachlose Drogenabhängige einen Raum, in dem sie so angenommen werden, wie sie sind, wo sie zur Ruhe kommen können. Im Notel haben sie außerdem ein Bett für die Nacht, eine warme Mahlzeit, die Möglichkeit zur Körperhygiene und zum Wäschewaschen – ein Stück Normalität eben.

Die Besucher der Ausstellung in Knechtsteden können Sachspenden für die Gäste des Notel wie Rasierschaum, Nuss-Nougat-Creme oder schwarzen Tabak in einen Sammelkorb legen. Die Präsentation ist bis Ostermontag, 6. April, täglich von 10 bis 18 Uhr zu sehen.