Büderich verabschiedete Pfarrer Pütz

Büderich verabschiedete Pfarrer Pütz
Die Katholische Pfarrgemeinde St. Mauritius und Heilig Geist (Meerbusch-Büderich) hat ihren Pastor Karl-Heinz Pütz mit einem großen Zapfenstreich der Schützenbruderschaft am Alten Kirchturm und einer Festmesse auf dem Kapellenplatz Niederdonk verabschiedet.

Nach über 22 Jahren als Pfarrer an St. Mauritius und Heilig Geist verlässt Pastor Karl-Heinz Pütz nun Büderich und wechselt als Pfarrvikar nach Düsseldorf. „Als ich im April 1990 vom Erzbischof zum Pfarrer ernannt wurde, war die kirchliche wie zivile Welt noch eine andere“, erinnert sich der 62-jährige Geistliche. „Es gab noch zwei deutsche Staaten, und zwei katholische Gemeinden in Büderich – beide Trennungen sind heute überwunden“, erläutert Pütz nicht ohne einen gewissen Stolz darüber, dass die Fusion der beiden früher selbstständigen Gemeinden Heilig Geist und St. Mauritius während seiner Amtszeit vergleichsweise reibungsfrei ablief. „Heute kann ich eine überaus aktive Pfarrgemeinde in die leitenden Hände meines Nachfolgers übergeben.“ Über zwei Jahrzehnte war Pütz inBüderich Priester, Zuhörer und Moderator, aber auch Vorgesetzter und Verwaltungsmann. Ganz besonders lagen ihm die Kinder und Jugendlichen der Gemeinde am Herzen, mit denen er viele Jahre in den großen Ferien in die Alpen fuhr. „Jetzt war die Zeit einfach reif für einen Wechsel zu einem jüngeren Pfarrer, der die vor uns liegenden Aufgaben mit Elan angehen wird.“ Die zahlreichen Aufgaben hatten Pütz‘ Gesundheit zugesetzt; in seiner neuen Aufgabe als Pfarrvikar in Düsseldorf-Reisholz und -Hassels kann er endlich etwas kürzer treten.

„Mit Dankbarkeit schauen wir auf die Zeit von Pastor Pütz in Büderich zurück“, berichtet die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Marianne Gröters. „Viele von uns sind mit ihm groß geworden und werden die persönlichen Begegnungen und sein offenes Ohr für unsere Sorgen und Nöte sicher vermissen.“ Dementsprechend haben sich die Gremien der Gemeinde ins Zeug gelegt und zwei Abschiedsfeiern organisiert.

Nach einem abendlichen Großen Zapfenstreich im Schatten des Alten Kirchturms, den die Schützen der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft organisiert hatten, folgte der offizielle Abschied im Rahmen einer Festmesse auf dem Kapellenplatz in Niederdonk. Mit diesem Gottesdienst wurden zugleich das Pfarrfest und die Niederdonker Festoktav eröffnet.