Caritas-Demenzprojekt veranstaltete Volkslieder-Nachmittag in Grevenbroich

Bürgermeister Klaus Krützen an der Gitarre und Kulturamtsleiter Stefan Pelzer-Florack am Klavier singen mit den Senioren „Kein schöner Land“.
Bürgermeister Klaus Krützen an der Gitarre und Kulturamtsleiter Stefan Pelzer-Florack am Klavier singen mit den Senioren „Kein schöner Land“.
Unter dem Titel „Kein schöner Land – Wir singen Volkslieder“ lud die Caritas zu einem Nachmittag für Senioren ins Grevenbroicher „Museum der Niederrheinischen Seele“ ein. Kulturamtsleiter Stefan Pelzer-Florack begleitete mit Gitarre und Klavier die rund 30 Teilnehmer und stimmte bekannte Volkslieder an. Das ausgewählte Liedgut war bunt gemischt und wurde von den stimm­gewaltigen Senioren und ehrenamtlichen Helfern bereitwillig aufgegriffen.
 
Großen Anklang fand  der Überraschungsbesuch von Bürgermeister Klaus Krützen, der selbst zur Gitarre griff und zusammen mit Pelzer-Florack am Klavier einige Lieder begleitete, darunter „Die Gedanken sind frei“ und „Das Wandern ist des Müllers Lust“. Krützen, der sich als begeisterter Sänger outete, freute sich über das neue Angebot der Caritas, das kulturinteressierte Senioren zusammenbringt.
 
Der Liedernachmittag ist Bestandteil des Caritas-Projekts MoKKa, das zum Ziel hat, Angebote für dementiell erkrankte Menschen in Grevenbroich zu schaffen. Der Name MoKKa steht dabei für „Mosaik aus Kunst und Kulturangeboten“. Wert legt die Caritas darauf, dass die Angebote so zugeschnitten sind, dass Menschen sowohl mit als auch ohne Einschränkung der kognitiven Fähigkeiten teilnehmen. Gerade musikalische Veranstaltungen tragen diesem Gedanken Rechnung, da Menschen mit Demenz insbesondere im musischen Bereich kommunikative Stärken besitzen.
 
Eine Wiederholung des erfolgreichen Liedernachmittags ist geplant. Interessenten wenden sich Cordula Bohle, Telefon (0 21 81) 8 19 93 70.