Das Klosterdorf in Knechtsteden soll aufgewertet werden

Rund um ihr Kloster in Knechtsteden wünschen sich die Spiritaner eine Aufwertung des Geländes. Foto: TZ
Rund um ihr Kloster in Knechtsteden wünschen sich die Spiritaner eine Aufwertung des Geländes. Foto: TZ

Der Dormagener Stadtrat hat die Verwaltung beauftragt, die von den Spiritanern angestrebten Projekte zur Verschönerung, touristischen Aufwertung und Erhaltung des Klosters mit dem Land Nordrhein-Westfalen als möglichem Zuschussgeber zu erörtern.

Die Missionsgesellschaft vom Heiligen Geist möchte vier Vorhaben in das neue Heimatförderprogramm einbringen. Dazu gehören die Sanierung der Lindenallee zwischen der Landstraße 36 und dem barocken Torhaus sowie die Begrünung des ehemaligen Dreschplatzes, der als Parkplatz dient für die Pension im Libermannhaus sowie die Galerie-Werkstatt und den Kulturhof.

Die Neugestaltung des Anton-Scheben-Parks westlich der romanischen Basilika ist außerdem angedacht. Vorbild sind berühmte Kirchbauten wie Chartres oder der Magdeburger Dom, wo Gartenlabyrinthe zur Besinnung einladen und zugleich das Umfeld verschönern.

Nicht zuletzt auf dem Wunschzettel des Ordens steht die Umgestaltung des alten Prozessionswegs westlich des Klosters, damit er von Spaziergängern genutzt werden kann. Der Prozessionsweg beginnt am Zugang zum Schwarzen Garten und führt an eindrucksvollen alten Baumbeständen vorbei. Die Strecke beträgt etwa 500 Meter und soll mit einer wassergebundenen Decke versehen werden.