Dekanat Grevenbroich/Dormagen: Seelsorger im Tagebau

Beeindruckt vom Tagebau: Seelsorger aus dem Dekanat Grevenbroich/Dormagen.
Beeindruckt vom Tagebau: Seelsorger aus dem Dekanat Grevenbroich/Dormagen.
Angesichts der Diskussion um die heimische Braunkohle informierten sich jetzt Priester, Diakone, Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten aus dem Dekanat Grevenbroich/Dormagen über den Braunkohleabbau und die Verstromung des heimischen Rohstoffs. Diakon Manfred Jansen, der früher selbst unter Tage im rheinischen Revier gearbeitet hat, hatte für die Kolleginnen und Kollegen in Abstimmung mit dem Besuchsdienst von RWE ein interessantes Programm zusammen gestellt.
 
Nach einer Einführung im Besuchszentrum der RWE fuhren die Teilnehmer in den Tagebau Hambach. Der Bagger 288 konnte ebenso in Augenschein genommen werden wie der Kohlebunker und das Förderband. Vom Aussichtspunkt „Skywalk“ verschafften sich die Seelsorger um Dechant Monsignore Franz Josef Freericks einen Überblick.
 
Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging die Fahrt zum Kraftwerk  Neurath, wo sich nach einer Einführung in die aktuelle Situation der Energieversorgung ein Rundgang durch den BoA-Block F anschloss. „Dabei konnte man vom Dach aus weit über das Land sehen, den Kölner Dom wie das Siebengebirge, das Bergische Land und die Eifel mit den Augen erkunden“, so Freericks. Da der Block gerade wegen einer Revision und Reparatur nicht am Netz hing, ergaben sich für die Besucher des Kraftwerks seltene Anblicke, so auf die geöffneten Kohlemühlen oder auf die Turbinen.
 
Alle Teilnehmer des Dekanatsausflugs waren sich einig, dass sie an diesem Tag eine Menge Informationen mit nach Hause nehmen konnten und die Menschen, die im Tagebau oder in den Kraftwerken tätig sind, nun besser verstehen.