Delhoven: Frauengemeinschaft St. Josef besteht seit 100 Jahren

Jubiläum mit Marienfahne (von links): Angelika Borrmann, Anita Kelzenberg und Veronika Prange-Heßhaus in der Delhovener Kirche. Foto: TZ
Jubiläum mit Marienfahne (von links): Angelika Borrmann, Anita Kelzenberg und Veronika Prange-Heßhaus in der Delhovener Kirche. Foto: TZ

Über allzu lange Namen machte man sich 1920 keinerlei Gedanken. Und so errichtete der Erzbischof von Köln vor 100 Jahren den „Verein christlicher Mütter unter dem Titel und der Anrufung der allerheiligsten Jungfrau und schmerzhaften Gottesmutter Maria und dem besonderen Schutz der Hl. Mutter Anna in der Kirche zum Hl. Josef“.

Die Geburtsstunde der heutigen kfd-Frauengemeinschaft in Delhoven hatte geschlagen. Allerdings können die Delhovenerinnen ihr Jubiläum wegen Corona nicht feiern. Teamsprecherin Veronika Prange-Heßhaus und ihre Vorstandskolleginnen Angelika Borrmann, Anita Kelzenberg, Marisa Wedhorn und Dorle Zingsheim haben trotzdem eine positive Bilanz gezogen.

Ihre kfd hat 260 Mitglieder, von denen 20 als Mitarbeiterinnen im Besuchsdienst tätig sind, und macht ein vielfältiges Angebot. Die Palette reicht von Keramik und Gymnastik bis zur Eltern-Kind-Gruppe. In Planung sind Theater-Besuch, Fahrrad-Tour und Kreativ-Treff. Die kfd gestaltet monatliche Gottesdienste sowie Kreuzweg- und Maiandachten, organisiert Wallfahrten und bastelt für den Adventsbasar.

Gesellige Höhepunkte sind normalerweise der Jahresausflug und die Karnevalssitzung. In der Reformbewegung Maria 2.0 setzt sich die kfd für die Gleichstellung von Männern und Frauen in Kirche und Gesellschaft ein.