Delhoven: Freude über Orgel aus dem Münsterland

Orgel für St. Josef (v. l.): Bert Schmitz, Susanne Becker, Wilfried Menne und Björn-Daniel Reich. Foto: TZ
Orgel für St. Josef (v. l.): Bert Schmitz, Susanne Becker, Wilfried Menne und Björn-Daniel Reich. Foto: TZ
Als das gute Stück endlich an seinem Platz stand, fand’s Kirchenmusikerin Susanne Becker „einfach irre“, und Kantor Bert Schmitz war kaum noch von den Tasten wegzubekommen. Aber dann ließen sich die beiden doch noch fotografieren an der „neuen“ Orgel, die nun in St. Josef steht. Die Orgelbauer Björn-Daniel Reich und Wilfried Menne haben das gebrauchte Instrument der Firma Kreienbrink aus dem Jahr 1967 auf der Delhovener Empore errichtet.
 
Am Samstag, 19. September, wird die 19-Register-Orgel aus dem münsterländischen Telgte im 18-Uhr-Gottesdienst von Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp geweiht. „Mechanische Orgeln werden locker 400 Jahre alt und haben einen hervorragenden Klang“, sagt Organistin Becker. „Das ist wirklich ein Schmuckstück“, ergänzt Kantor Schmitz, der Seelsorgebereichsmusiker im Dormagener Norden.
 
Mit Klaus Koltermann, dem leitenden Pfarrer, hat er sich maßgeblich für den Kauf des Instruments eingesetzt und das Projekt mit dem Orgelsachverständigen des Erzbistums, Eckhard Isenburg, erörtert. Eine neue Orgel hätte etwa 380.000 Euro gekostet, das jetzige Instrument war für unter 100.000 zu haben. Neben dem Zuschuss des Erzbistums muss die Gemeinde rund 55.000 Euro als Eigenanteil aufbringen. Kollekten, Benefizkonzerte, die gezielte Ansprache von Sponsoren und „Orgelpfeifenpaten“ sollen es richten.