Der frühere Kreisdechant Winfried Auel feiert sein Goldenes Priesterjubiläum

Monsignore Winfried Auel feiert in der Knechtstedener Basilika sein Goldenes Priesterjubiläum. Foto: TZ
Monsignore Winfried Auel feiert in der Knechtstedener Basilika sein Goldenes Priesterjubiläum. Foto: TZ

Sein Goldenes Priesterjubiläum feiert Monsignore Winfried Auel, der frühere Kreisdechant, an einem Ort, der ihm besonders naheliegt: nämlich in der Basilika des Spiritaner-Klosters Knechtsteden. Im Rahmen der dortigen Monatswallfahrten zur Schmerzhaften Muttergottes, die er selbst organisiert, beginnt am Donnerstag, 13. Juli, um 18.30 Uhr ein Dankgottesdienst, den der Kirchenchor des Dormagener Chorhauses St. Michael unter Leitung von Lothar Bremm musikalisch gestaltet.

Auel wurde 1938 im Kölner Stadtteil Lindenthal geboren und lebt heute in großer Zufriedenheit im Caritas-Altenwohnheim St. Aldegundis in Büttgen. Er studierte in Bonn auch unter Joseph Ratzinger und wurde vor 50 Jahren von Kardinal Josef Frings zum Priester geweiht.

Der herzensgute Seelsorger war Kaplan in Dünnwald und Mettmann, ehe er 1977 zunächst als Pfarrverwalter in Grevenbroich begann. Zwei Jahre später wurde er dort zum Pfarrer ernannt. Er wirkte auch als Geistlicher in den Nachbarorten, war Dechant und Kreisdechant, als er 2002 zum nicht residierenden Domkapitular ernannt wurde.

Die Kraft und den Mut für den priesterlichen Dienst holt sich Pastor Auel bei jährlichen Wallfahrten nach Lourdes, Fatima und Santiago de Compostela. Er feiert Gottesdienste und hält Einkehrtage, ist ein großer Spanien-Kenner, mag die klassische Musik („ich habe selbst Orgel gespielt“) und auch die Literatur („Theologisches und was Fröhliches zum Lachen“).