Der Segen kommt mit dem Auto: Viele Ideen für Fronleichnam im Kreisdekanat

Der Fronleichnamstag – wie hier vor der Kirche St. Elisabeth in Reuschenberg – wird dieses Jahr im Kreisdekanat ganz anders begangen. Archivfoto: TZ
Der Fronleichnamstag – wie hier vor der Kirche St. Elisabeth in Reuschenberg – wird dieses Jahr im Kreisdekanat ganz anders begangen. Archivfoto: TZ

Fronleichnam findet statt. Ausrufungszeichen. So beginnt die Botschaft zum Hochfest, die Dr. Meik Schirpenbach verfasst hat. „Aufgrund der uns durch die Corona-Krise vorgegebenen Einschränkungen werden wir dem Tag in diesem Jahr einen anderen Akzent geben: Wir feiern, dass Jesus Christus und in ihm die göttliche Liebe uns dort aufsucht, wo wir wohnen und leben“, so der leitende Pfarrer von Grevenbroich und Rommerskirchen.

Alle geplanten Prozessionen in Wevelinghoven, Neurath, Barrenstein, Evinghoven, Rommerskirchen, Nettesheim und von Elsen nach Noithausen ziehen – allerdings nur mit dem Allerheiligsten und einer kleinen Begleitung.

In Büderich wird es weder den Altar an der Grünstraße noch eine Prozession geben. „Dafür endet der Gottesdienst mit dem sakramentalen Segen und einer Fronleichnamsaktion insbesondere für die Familien“, so Pfarrer Michael Berning.

Die Gemeinden St. Martinus sowie St. Elisabeth und Hubertus feiern um 9.30 Uhr auf der Wiese vor dem Schießstand in Reuschenberg das Fest gemeinsam. Die Gläubigen sind aufgerufen, sich in den Pfarrbüros anzumelden und eine Sitzgelegenheit mitzubringen. Das Seelsorgeteam um Pfarrer Michael Tewes bringt den eucharistischen Segen nach der Messe mit dem Auto zu den Katholiken, die sich angemeldet haben. Kurze Segensfeiern vor der Tür mit dem nötigen Abstand sind dann möglich.