Dormagen: Benediktiner-Pater Josef aus Jerusalem feierte Primiz in St. Michael

Primiz in Dormagen (von links): Monsignore Ludger Bornemann, Benediktiner-Pater Josef und Pfarrer Peter Stelten. Foto: TZ
Primiz in Dormagen (von links): Monsignore Ludger Bornemann, Benediktiner-Pater Josef und Pfarrer Peter Stelten. Foto: TZ
„Jesus nachzufolgen heißt, die Menschen zu mögen wie sich selbst. Denn der Weg zu Gott ist nicht mit Ausreden gepflastert, sondern mit Liebe“ – diese Meinung vertrat Benediktiner-Pater Josef aus der Abtei Dormitio in Jerusalem bei der Primiz in St. Michael in Dormagen, seiner „Heimatgemeinde des Herzens", wie er bereits im Vorfeld betont hatte.
 
Dementsprechend groß war die Freude bei Pfarrer Peter Stelten und Monsignore Ludger Bornemann als Prediger, dem geistlichen Leiter des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande, der lange in Tabgha am See Genesareth tätig war, wo Pater Josef zum Diakon geweiht worden ist. Zum großen Ereignis aus Jerusalem angereist waren Abt Bernhard Maria von der Dormitio-Abtei und der als Buchautor bekannt gewordene Pater Nikodemus Schnabel.
 
Pater Josef, mit bürgerlichen Namen Antonio San Torcuato, ist 47 Jahre, stammt aus Düsseldorf, hat eine Ausbildung zum Krankenpfleger gemacht, lebt aber schon seit 21 Jahren in Israel, wohin es Pfarrer Stelten und seine Gemeinde immer wieder zieht. Seinen Dienst als Diakon hat Pater Josef in Dormagen absolviert, wo er bereits vor drei Jahren ein Praktikum gemacht hatte und das Alltagsleben kennen und schätzen lernte. Nach einer Begegnung mit Platzkonzert feierte er eine Dankvesper und spendete den Primizsegen.