Dormagen: Die lit.COLOGNE zu Gast an der Raphaelschule

Ulrich Hub begeisterte die Kinder der Klassen 3 bis 6 mit seiner Lesung aus „Das letzte Schaf“.
Ulrich Hub begeisterte die Kinder der Klassen 3 bis 6 mit seiner Lesung aus „Das letzte Schaf“.
Wie bereits in den vergangenen Jahren fanden in der Schule des katholischen Jugendhilfezentrums "Raphaelshaus" in Dormagen zwei Autorenlesungen im Rahmen des Kölner Literaturfestivals lit.COLOGNE statt.
 
Zunächst las die Hamburger Jugendbuchautorin Isabel Abedi aus ihrem preisgekrönten Roman „Isola“ vor. Dabei entführte sie die Jugendlichen auf eine traumhafte Karibikinsel vor der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro. Dort, in diesem Paradies, sollen zwölf Jugendliche ganz auf sich allein gestellt drei Wochen verbringen. Dabei wird schnell deutlich, dass bei der Ansammlung von skurrilen Charakteren noch etwas Spannendes passieren wird. Was den Jugendlichen das Leben im Paradies zur Hölle machen wird, das verriet die Autorin nicht. Umso neugieriger sind die Schüler auf den Ausgang des Romans, den sie in ihren Klassen im Unterricht selber weiterlesen können.
 
Nach Abedi war der Kinderbuchautor Ulrich Hub zu Besuch, der die Kinder der Klassen 3 bis 6 mit seiner überaus lebendigen und lustigen Lesung aus „Das letzte Schaf“ begeisterte. In diesem Buch wird die Weihnachtsgeschichte aus einer ganz anderen Perspektive erzählt: aus der der Schafe. Da jedes einzelne Schaf der Herde so seine Eigenheiten und Besonderheiten aufweist, wird der geplante Besuch bei dem neugeborenen Kind zu einer abenteuerlichen Nachtwanderung, bei der es auf den Zusammenhalt der Tiere ankommt. Auch dieses Buch werden die Schulklassen der Raphaelschule im Unterricht weiterlesen.
 
Abedi und Hub schlossen ihre Lesungen mit sehr persönlichen Einblicken in den jeweiligen Schreibprozess und stellten sich geduldig den zahlreichen Fragen. „Wir sind unseren Sponsoren sehr dankbar für ihre Unterstützung. Für unsere Kinder und Jugendlichen ist es immer wieder ein Erlebnis, eine so spannende oder lustige Geschichte von der Autorin oder dem Autor selber vorgelesen zu bekommen. Dabei wird mit der Neugierde über den Ausgang einer Erzählung sowie über den persönlichen Kontakt zu den Schreibenden das Interesse am Lesen geweckt“, kommentiert Konrektor Nils Cardinal die gelungenen Veranstaltungen.