Dormagen: Mehrgenerationenhaus der Caritas gesichert

Caritas-Koordinator Heinz Schneider aus Dormagen traf mit Bundespräsident Gauck zusammen.
Caritas-Koordinator Heinz Schneider aus Dormagen traf mit Bundespräsident Gauck zusammen.

Gute Nachrichten brachte Heinz Schneider, Koordinator des Caritas-Mehrgenerationenhauses
in Dormagen, aus Berlin mit, wo er auch mit Bundespräsident Joachim Gauck sprechen konnte. Vertreter aller der bundesweit rund 450 Mehrgenerationenhäuser waren zum „Tag der Mehrgenerationenhäuser“ in der Bundeshauptstadt eingeladen. Dort kündigte  Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig an, dass die Finanzierung der Einrichtungen für 2016 gesichert ist und darüber hinaus verstetigt werden soll.

„Das ist ein toller Erfolg und eine Anerkennung unserer Arbeit“, sagt Schneider. Mehrgenerationenhäuser sind zentrale Begegnungsorte, an denen das Miteinander der Generationen gelebt wird. Das Zusammenspiel der Generationen bewahrt Alltagskompetenzen sowie Erfahrungswissen, fördert die Integration und stärkt den Zusammenhalt zwischen den Menschen.

Das Mehrgenerationenhaus des Caritasverbands, das derzeit vom Bund und von der Stadt Dormagen gefördert wird, ist das einzige im Rhein-Kreis Neuss. Das Angebotsspektrum reicht
von Kinderbetreuung bis hin zu Computerkursen für Senioren. Auch das Dormagener
Netzwerk "55 plus" ist mit mehreren Angeboten im Mehrgenerationenhaus präsent.

Aus aktuellem Anlass würdigte Schwesig insbesondere das Engagement der Mehrgenerationenhäuser in der Flüchtlingshilfe. Das Dormagener Mehrgenerationenhaus
geht ebenfalls mit gutem Beispiel voran – so findet dort regelmäßig ein „Sprachcafé“ statt. Es bietet Flüchtlingen eine unkomplizierte Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre ihre Deutschkenntnisse zu verbessern und etwas über Land und Leute zu erfahren.