Dormagen-Nord: Vom Friedhof bis zur Autobahnkapelle

Das neue Gotteslob ist auch im Dormagener Norden angekommen.
Das neue Gotteslob ist auch im Dormagener Norden angekommen.
Die Frage „Wohin mit den alten Gotteslob-Büchern?“ stellt sich vielerorts. Im Seelsorgebereich „Dormagen-Nord“ sind jetzt kreative Lösungen gefunden worden.
 
Das Pastoralteam unter der Leitung von Pfarrer Klaus Koltermann hat sich einige Gedanken gemacht und ist zu folgenden Schlüssen gekommen: Gut erhaltene Exemplare finden eine Verwendung in den Kapellen der Friedhöfe Nievenheim und Stürzelberg sowie in der Kapelle St. Raphael auf dem Gelände der Autobahn-Raststätte Nievenheim-Ost an der A 57. Weitere Exemplare werden in den Zimmern der beiden Caritas-Seniorenhäuser in Nievenheim ausgelegt. Dann wird es sicher Interessenten geben, die solche Exemplare erhalten möchten. Sie können diese gegen eine Spende bei den Küsterinnen erwerben. „Mit ihrer Spende helfen sie uns, ein neues Gotteslob für bedürftige Erstkommunionkinder zu finanzieren“, heißt es.
 
Das neue Gotteslob steht also ebenso im Blickpunkt in Nievenheim, Delrath, Stürzelberg, Delhoven, Straberg und Gohr. „Es gibt ein Wiedersehen mit vielen wirklich schönen alten Liedern, und es gibt schöne neuere Lieder, die sich längst über andere Publikationen oder diverse Liedblätter in die Herzen vieler Menschen gesungen haben“, so die Seelsorger. Und es gibt wirklich neue Lieder mit guten Texten und Melodien, die Lust am Singen machen. „Ich kann mir gut vorstellen, dass unsere Liturgie lebendiger und der Gemeindegesang frischer wird mit Hilfe des neuen Gotteslobs“, ist Pfarrer Koltermann überzeugt.
 
Dazu wird jetzt in allen Gottesdiensten jeweils ein „Lied des Monats“ im Kirchenjahr vorgestellt – im gemeinsamen Singen und in einer Predigt. Außerdem können die Gläubigen das neue Gesangbuch bei der Salvator- und bei der Odilienoktav, den großen Wallfahrtszeiten in Nievenheim und Gohr, näher kennenlernen.