Ein Neupriester aus Neuss

Ein Neupriester aus Neuss
Wenn Erzbischof Joachim Kardinal Meisner am Herz-Jesu-Freitag elf Männer zu Priestern weiht, ist darunter auch ein Neusser: Gereon Rautenbach aus der Grefrather Gemeinde St. Stephanus.

Wie es heutzutage bei immer mehr Priestern der Fall ist, verlief der Berufungsweg Rautenbachs nicht unbedingt geradlinig. Nach dem Besuch des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums absolvierte er zunächst eine Banklehre und arbeitete bei der Sparkasse Neuss.
Doch dann entschied er sich, nicht sein Leben lang Geld zählen zu wollen, sondern lieber seine (Gemeinde-)Schäfchen. Daher machte Rautenbach auf dem Friedrich-Spee-Kolleg sein Abitur nach und studierte in Bonn und Rom Theologie. Seit 2009 ist er Priesterseminarist und absolviert neben den dortigen Ausbildungsblöcken ein Dreijahrespraktikum im Kölner Pfarrverband Brück/Merheim.

Von klein auf war Gereon Rautenbach – wie sollte es in Neuss auch anders sein – dem Schützenwesen verbunden. Er war Edelknabe, Jungscheibenschütze und –major sowie Jungschützenmeister der Grefrather St. Sebastianus-Bruderschaft und später sogar stellvertretender Bezirksjungschützenmeister.

Der gesellige junge Mann schätzt das Gespräch und die Begegnung auf Augenhöhe. Kein Wunder, dass er für die Verkündigung nicht nur die Kanzel nutzt, sondern auch soziale Netzwerke im Internet wie Facebook und Twitter.

Das Primizhochamt in seiner Heimatpfarrei St. Stephanus in Neuss-Grefrath wird am 3. Juli 2011 um 10:00 Uhr gefeiert. Um 15:00 findet dort die feierliche Dankvesper statt.