„Einfach mal vorbeikommen“: Kardinal Woelki in St. Stephanus in Elsen

Gottesdienst in St. Stephanus (von links): Kaplan Ganslmeier, Diakon Jansen, Kardinal Woelki und Oberpfarrer Schirpenbach. Foto: TZ
Gottesdienst in St. Stephanus (von links): Kaplan Ganslmeier, Diakon Jansen, Kardinal Woelki und Oberpfarrer Schirpenbach. Foto: TZ
Strukturwandel im Braunkohlenrevier, Strukturwandel in der Kirche: Die Menschen in Grevenbroich und Rommerskirchen stehen vor großen Herausforderungen. Doch jetzt bekam der mit 40.000 Katholiken in 21 Pfarrgemeinden größte Sendungsraum des Erzbistums moralische Unterstützung: Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki feierte mit Oberpfarrer Dr. Meik Schirpenbach, Kaplan Florian Ganslmeier und Diakon Manfred Jansen einen Gottesdienst in der vollbesetzten Kirche St. Stephanus in Elsen und sprach den Gläubigen Mut zu.
 
„Ich wollte einfach mal vorbeikommen und Ihnen danken, dass Sie sich auf das große Experiment (des Sendungsraums) eingelassen haben“, so Woelki. Schließlich rufe Papst Franziskus dazu auf, nicht in Passivität oder Resignation zu versinken, sondern eine Neu-Evangelisierung in Angriff zu nehmen. „Diese Neu-Evangelisierung soll die Freude, Christ zu sein, wiedererwecken. Damit sind auch harte Zeiten verbunden, aber nichts kann die übernatürliche Freude darüber zerstören, dass wir von Gott geliebt sind“, so der Kardinal.
 
Sein Fazit fiel unmissverständlich aus: „Wir sind aufgefordert, diese Freude mitzuteilen, uns zu öffnen und hinauszugehen. Aber vorher müssen wir den Glauben selbst neu entdecken und vertiefen. Nur wer den Glauben lebt, kann ihn auch weitergeben.“