Elisabeth-Preis für Grevenbroicher MINISEGEN

Von links: Steffen Jendrny, Angelika Rüttgers, Niklas-Max Thönneßen, Rosalie Ulrich, Annika Ulrich, Julia Jendrny und Kardinal Meisner.
Von links: Steffen Jendrny, Angelika Rüttgers, Niklas-Max Thönneßen, Rosalie Ulrich, Annika Ulrich, Julia Jendrny und Kardinal Meisner.
Das Projekt „Ferienabenteuer“ der Grevenbroicher Messdienergemeinschaft MINISEGEN hat den mit 2000 Euro dotierten Elisabeth-Preis der CaritasStiftung in der Kategorie „Junges Ehrenamt“ verliehen bekommen.
 
Eine Jury um Angelika Rüttgers und Monsignore  Bernhard Auel hatte aus 39 Wettbewerbsbeiträgen die Preisträger ermittelt. Mit dem Elisabeth-Preis würdigt und fördert die CaritasStiftung die sozial-caritative Arbeit im Erzbistum Köln und das Engagement der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Welche Bewerbung sich letztendlich durchgesetzt hatte, wurde erst während der feierlichen Preisverleihung von Erzbischof Kardinal Joachim Meisner und Angelika Rüttgers, Mitglied im Kuratorium der CaritasStiftung, bekannt gegeben. Dementsprechend angespannt war die Stimmung unter den rund 220 Gästen im Max-Ernst-Museum in Brühl. „Als das Ferienabenteuer mit einem kurzen Film vorgestellt wurde, kriegte ich richtig Gänsehaut. Das war wie bei der Oscar-Verleihung!“, berichtet Rosalie Ulrich, die mit vier weiteren Teammitgliedern gekommen war. Sekunden später waren die Blicke der Ferienabenteurer starr auf den Umschlag der Jury gerichtet: „Der Preis in der Kategorie Junges Ehrenamt geht an das Projekt Ferienabenteuer!“, hieß es.
 
Begründung der Jury: „Ein hervorragendes Projekt: Bei diesem Ferienabenteuer muss keiner zu Hause bleiben! Die jungen Ehrenamtlichen ermöglichen mit viel Initiative einen ganz geringen Teilnehmerbeitrag und sammeln für die, die diesen Beitrag nicht leisten können. Die Workshops, Ausflüge und Gruppenspiele beim Ferienabenteuer gestalten die Jugendlichen mit viel Kreativität und Spaß an der Sache – und das für Kinder aller Konfessionen. So viel Engagement und Umsicht ist vorbildlich. Schön, dass für diese Idee so viele junge Ehrenamtliche gewonnen werden konnten.“
 
Sichtlich ergriffen schildert Julia Jendrny anschließend beim Interview auf der Bühne, wie die Idee für das Ferienabenteuer entstanden ist und wie es weitergeht: „Wir freuen uns, mit dem Preisgeld im Rücken nun mehr Planungssicherheit zu haben, sodass wir für das nächste Jahr zum Beispiel einen Ausflug planen können, der mehr Geld verschlingt als die letzten Jahre. Darüber hinaus haben wir eine neue Idee, die neben viel Zeit auch Geld kostet. Näheres dazu gibt’s voraussichtlich im Januar.“