Elisabethschwestern haben Neuss verlassen

Elisabethschwestern haben Neuss verlassen
45 Jahre waren sie in Neuss und haben sich um die Alexianerbrüder gekümmert. Nun haben sie Neuss verlassen: die Elisabethschwestern aus Aachen. Am 8. Mai haben Schwester Edburga und ihre Mitschwester zum letzten Mal die Türe im Kloster St. Alexius hinter sich geschlossen, um in das Mutterhaus des Ordens nach Aachen zu fahren. Am Sonntag zuvor haben sie noch ein letztes Mal am Fest des Neusser Stadtpatrons Quirinus teilgenommen.
 
„Wir sind dankbar für die Zeit in Neuss und alle empfangenen Freundlichkeiten“, äußerte sich die Ordensschwester gegenüber Oberpfarrer Assmann, als sie sich von ihm und den Katholiken in Neuss verabschiedete. Gekommen war die Ordensgemeinschaft damals, um sich um den Haushalt und das gesundheitliche Wohlergehen der Priester und Brüder der Neusser Alexianer zu kümmern. Auch wenn der Orden nie eine bischöflich errichtete Niederlassung in Neuss hatte, so gehörte er doch dazu.
 
„Schleichend wird so wieder ein Ordensgewand im Neusser Stadtbild verschwinden!“ äußerte sich Oberpfarrer Assmann. „Wir sind dankbar für den Dienst und das Glaubenszeugnis der Schwestern“, fügte er hinzu.