Elsen: Kreuzweg in St. Stephanus ist restauriert worden

Jesus wird von Pilatus verurteilt: Der Elsener Kreuzweg ist restauriert worden. Foto: TZ
Jesus wird von Pilatus verurteilt: Der Elsener Kreuzweg ist restauriert worden. Foto: TZ
Die Restaurierung der 14 Kreuzwegstationen in St. Stephanus ist abgeschlossen. In wochenlanger Arbeit hat die Diplom-Restauratorin Sabine Allroggen aus Rommerskirchen die Bilder in ihrem Atelier aus den Rahmen genommen und ihnen neuen Glanz verliehen.
 
Jetzt hängen die Werke wieder in der früheren Deutsch-Ordens-Kirche mit dem Turm aus der Romanik und dem Altar aus dem Barock. Bei den Stationen handelt es sich um Malereien eines unbekannten Künstlers aus dem 20. Jahrhundert, der sie vor 1941 geschaffen hat. Sie wurden nach einer Oberflächenreinigung von alten Übermalungen befreit, und störende Fehlstellen sind retuschiert worden.
 
Anschließend erfolgte ein Firnis mit Dammarharz, einem Harz von Laubbäumen aus Indien und Malaysia. Auch die Zierrahmen erhielten eine Oberflächenreinigung, wogegen beschädigte Stellen retuschiert und ergänzt wurden. Die Kosten für das Projekt haben das Erzbistum Köln und der Verein der Freunde und Förderer von St. Stephanus übernommen.
 
Dieser 2005 gegründete Zusammenschluss hat bereits etliche Projekte (mit-) finanziert. Dazu gehörten etwa eine neue Elektronik für die Kirchenturmglocken oder die Sanierung des Friedhofseingangs. Auch Angebote wie die Turmfeste oder eine Rom-Wallfahrt gehen auf sein Konto.