Erfolgreiche Nacht der offenen Kirchen

Foto: Christoph Schillings
Foto: Christoph Schillings
Schon zum dritten Mal hatte kürzlich die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen im Raum Neuss zur Nacht der offenen Kirchen eingeladen. 22 Kirchen in Neuss und Kaarst öffneten an einem Freitagabend ihre Pforten und boten den Besuchern Einblicke einer ganz besonderen Art.
 
In der evangelischen Reformationskirche auf der Furth beispielsweise feierte Pfarrer Manfred Burdinski einen Gottesdienst Mitgliedern und Texten aus Taizé. Eher traditionell ging es im Quirinus-Münster zu, wo der spätromanische Kirchbau durch gezielte Beleuchtung in Szene gesetzt wurde und wo im Hintergrund Texte von Psalmen verlesen wurden.
Ein Zeichen des ökumenischen Miteinanders setzten die Kirchen in Weckhoven und auch in Reuschenberg. Demgegenüber standen in Sankt Josef (heilige Hildegard) und in Sankt Marien (heilige Maria, Mutter Gottes) Heilige der Kirche im Mittelpunkt des Abends.
 
Auffällig war, dass vielerorts engagierte Laien die Öffnung der Kirche veranlasst hatten. So veranstaltete etwa der Förderverein der Marianum-Kapelle ein Programm mit Führungen und Meditationen; auch der Helferkreis der kleinen Kamillus-Kirche hatte sich gemeinsam mit dem dort ansässigen Gebetskreis etwas für den Abend überlegt.
 
Die Organisatoren freuten sich über eine rege Beteiligung seitens der Neusserinnen und Neusser. Viele regelmäßige Kirchgänger nutzten die Gelegenheit, einmal andere Kirchen kennen zu lernen, aber auch spontane Besucher ließen sich auf das Angebot ein.