Erste Kunst-Ausstellung im Kloster Langwaden

„Vorhang“ von Patrick Schmitz: Kunstwerk im Treppenhaus des Zisterzienser-Klosters in Langwaden. Foto: TZ
„Vorhang“ von Patrick Schmitz: Kunstwerk im Treppenhaus des Zisterzienser-Klosters in Langwaden. Foto: TZ
„Klöster waren schon immer Orte, die Kunst und Kultur gefördert haben“, sagt Pater Bruno Robeck, der Prior von Langwaden. Und in diese Tradition sind jetzt auch die Zisterzienser eingetreten. „Wohin führt die Stille? Eine künstlerische Meditation“ heißt die erste Ausstellung, die in ihrem Haus zu sehen ist.
 
Die Künstler Ingo Heintzen, Hilla Baecker, Patrick Schmitz und Janne Gronen präsentieren 47 ihrer Werke im Hauptgebäude – im Treppenhaus genauso wie auf den Fluren. Die Palette reicht von Fotografien zum Thema bis hin zu Acryl-Bildern und sur­rea­lis­ti­schen Malereien.
 
„Ich habe  eine generelle Offenheit gegenüber jeder seriösen Kunstrichtung und finde, dass wir gerade auch Künstlern eine Ausstellungsfläche geben sollten, die sonst keine Möglichkeit zur Präsentation hätten“, so Pater Bruno. „Die Kunstwerke reden nicht, und dennoch haben sie gerade dem stillen Betrachter viel zu erzählen. Sie zwingen nicht in die Stille, aber sie laden in die Stille ein“, betonte der Prior bei der Vernissage.
 
Kurator Robert Jordan hatte ihn auf die Möglichkeit, eine Ausstellung auszurichten, angesprochen und war auf großes Wohlwollen gestoßen. Die Kunstwerke können bis zum 31. Januar zu den üblichen Öffnungszeiten des Klosters  besichtigt werden.