Erstmals Verwaltungsleitung eingestellt

Erstmals Verwaltungsleitung eingestellt
Die Pfarreiengemeinschaft „Rund um die Erftmündung“ gehört zu den insgesamt 18 Pilotbereichen im Erzbistum, in denen die neue Stelle eines Verwaltungsleiters geschaffen wurde. Seit Anfang Oktober ist sie mit Frank Lautwein besetzt.

Die Aufgabe des Verwaltungsleiters ist in erster Linie, den leitenden Pfarrer von Verwaltungsaufgaben zu entlasten und die ehrenamtlich Tätigen in der Verwaltung zu unterstützen. „Ein wesentlicher Bereich ist die Personalführung“, erklärt Pfarrer Dr. Willi Klinkhammer. „Herr Lautwein wird zukünftig als Dienstvorgesetzter aller Mitarbeitenden in der Pfarreiengemeinschaft tätig, die in den Gemeinden angestellt sind. Anstatt meiner wird Herr Lautwein Vorgesetzter der Küster, Pfarramtssekretärinnen, der Leitungspersonen in den Kindertagesstätten der vier Gemeinden und aller weiteren Personen, die der Kirchengemeindeverband angestellt hat.“ Ausgenommen davon ist jedoch das Team der pastoralen Dienste; die Seelsorger sind zentral beim Erzbistum Köln angestellt. Der neue Verwaltungsleiter wird die Trägervertretung aller Kindertagesstätten im Seelsorgebereich übernehmen und so den Kirchengemeindeverband bei den immer aufwendiger zu gestaltenden Verwaltungsaufgaben unterstützen. Im operativen Tagesgeschäft bleibt der leitende Pfarrer der Dienstvorgesetzte der Verwaltungsleitung.
Das Büro des Verwaltungsleiters Lautwein wird im Pfarrhaus St. Cyriakus sein, wo auch das Pastoralbüro der Pfarreiengemeinschaft untergebracht ist. Er wird aber auch regelmäßig in den vier Gemeinden des Seelsorgebereichs und so vor Ort präsent sein.
 
Die Erfahrungen mit dem neuen Berufsbild des Verwaltungsleiters sollen vom Erzbistum Köln gesammelt und ausgewertet werden. Bewährt sich dieses Modell, ist eine Ausweitung auf weitere Pfarrgemeinden denkbar.