„Fachkräfte selbst ausbilden“: Caritas legte aktuelle Jahresbilanz vor

Legten die aktuelle Caritas-Bilanz vor: Norbert Kallen (rechts) und Hans W. Reisdorf. Foto: TZ
Legten die aktuelle Caritas-Bilanz vor: Norbert Kallen (rechts) und Hans W. Reisdorf. Foto: TZ

In den Altenheimen der Caritas im Rhein-Kreis Neuss lebten zuletzt 611 Senioren. Im Vorjahr wurden 2487 Pflegeberatungsbesuche absolviert, und 652 Teilnehmer nutzen den Service des Haus-Notruf-Dienstes. Das geht aus der Jahresbilanz hervor, die der katholische Wohlfahrtsverband unter Leitung von Norbert Kallen und Hans W. Reisdorf vorlegt hat.Demnach verzeichnete die Caritas eine Bilanzsumme von 75,6 Millionen, ein Anlagevermögen von 80,8 Millionen und Umsatzerlöse von 55,8 Millionen Euro.

Insgesamt 21 neue Auszubildende sind 2017 bei der Caritas ins Berufsleben gestartet. Damit machen über 40 vor allem junge Menschen eine Lehre als Altenpfleger (-in), Hauswirtschafter (-in), Erzieher (-in) sowie als Kaufmann beziehungsweise Kauffrau im Büromanagement. Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels vor allen in den Pflegeberufen hat die Caritas ihren Einsatz in der Ausbildung deutlich erhöht.

„Insbesondere in der Altenpflege bildet der Verband nicht nur junge Leute aus, sondern bietet auch Menschen mittleren Alters eine gute Perspektive für einen beruflichen Neuanfang“, so Kallen. Ziel sei es, „den Fachkräfte-Nachwuchs größtenteils selbst heranzuziehen“. Das Engagement der Caritas reicht von der Erziehungs- und Familienberatung bis zur Suchtkrankenhilfe.