Frater Rafael legt Gelübde in Langwaden ab

Frater Rafael - hier bei der Einkleidung.
Frater Rafael - hier bei der Einkleidung.
Novize Frater Rafael wird am Donnerstag, 21. März, dem Fest des Heimgangs des heiligen Benedikt, die zeitlichen Gelübde für drei Jahre im Zisterzienser-Kloster Langwaden ablegen.
 
Als äußeres Zeichen dieses neuen Abschnitts im klösterlichen Leben erhält Frater Rafael das schwarze Skapulier der Professen (das sind die Mitbrüder, die die Gelübde bereits abgelegt haben). Der Professritus findet nach dem Morgengebet der Laudes im Kapitelsaal des Klosters im Kreis der Mitbrüder statt. Zur Dankmesse um 10 Uhr und zum anschließenden Umtrunk im Kreuzgang sind alle Gottesdienstbesucher herzlich eingeladen.
 
Zuletzt war nach 52 Jahren das Ziel erreicht worden, auf das die Zisterzienser-Mönche von Langwaden lange Zeit hingearbeitet haben: Nach der Klostergründung durch Pater Theobald Stibitz und dem Wiederaufbau der Klostergebäude durch Abt Bernhard Thebes setzte sich vor allem der dritte Prior Pater Basilius Ullmann für die kirchenrechtliche Selbständigkeit Langwadens ein. Es gelang ihm, durch den damaligen Generalabt Dom Polykarp Zakar eigene Konstitutionen für Langwaden zu erhalten. Der im Januar 2004 ernannte vierte Prior Pater Bruno Robeck konnte darauf aufbauen und das Kloster in den darauffolgenden Jahren für die Zukunft rüsten, so dass Langwaden jetzt seine kirchenrechtliche Selbständigkeit erreicht hat.