Gelübde von 1475 weiterhin aktuell

Gelübde von 1475 weiterhin aktuell
In großer Not hatte der Rat der Stadt Neuss 1475 versprochen, dass künftig immer zwei von ihm gestiftete „wächserne Kerzen beim hohen Amte am Schrein des hl. Quirinus“ brennen mögen, wenn die Stadt von Belagerung befreit würde.

Dieses Versprechen wurde jetzt wieder eingelöst, wenn auch nicht vom Neusser Bürgermeister und seinem Rat. Es waren die Heimatfreunde Neuss, die am Sonntag, den 25.4.2010 zu Beginn des Hochamtes dem Oberpfarrer des Quirinusmünsters, Msgr. Guido Assmann die Kerzen überreichten, der sie auch gleich segnete und anzündete.

Ernst Freistühler und Klaus Karl Kaster wurden von vielen Heimatfreunden begleitet. „Es ist schön, dass die Verbundenheit mit dem hl. Quirinus sich in dieser schönen Geste zeigt!“ war der Oberpfarrer sichtlich erfreut.

Während der am gleichen Tag eröffneten und im Jahr 2008 neu belebten Quirinusoktav werden die Kerzen täglich und danach beim Hochamt brennen.