Gelungene Dom-Wallfahrt von Rommerskirchen nach Köln

Von Rommerskirchen nach Köln: Pilgerinnen vom Gillbach.
Von Rommerskirchen nach Köln: Pilgerinnen vom Gillbach.
Seit dem Dom-Jubiläum 1996 haben sich immer wieder Fußpilger auf den Weg von Rommerskirchen zur Kathedrale des Erzbistums Köln gemacht. Auch in diesem Jahr waren mehr als 30 Gläubige dabei, die sich zur Dom-Wallfahrt trafen. Im Jahr des Reformationsgedenkens und 500 Jahre nach dem Thesenanschlag von Wittenberg lautete das Motto „Alle sollen eins sein!“
 
Monsignore Franz Josef Freericks hatte drei Meditationen für den Weg vorbereitet. Mit dem Morgenlob starteten die Dom-Pilger in der Pfarrkirche St. Peter und zogen durch die Gillbach-Aue. Brudermeister Franz Josef Osterath leitete das Rosenkranzgebet bis zum Kreuz aus dem Jahr 1748 beim Gut Vinkenpütz. Nach einer kurzen Besinnung führte der Weg weiter durch Stommeln bis zum Pulheimer Friedhof. Dort hatten Gertrud Fischer und Marianne Osterath vom Tross eine Stärkung zu Mittag vorbereitet, die die Pilger mit Freude genossen, ehe bei der nächsten Meditation eine „Mauer der Trennung“ aufgerichtet und darüber nachgedacht wurde.
 
In Bocklemünd erwarteten Kuchen und Getränke die Pilger bei der nächsten Rast. Auf dem Deckel über die Autobahn 57 gab es eine letzte Stärkung vor dem Einzug in den Kölner Dom, ehe die dritte Meditation den Regenbogen als Symbol der Vielfalt und der Einheit, des Himmels und der Erde beleuchtet wurde. Der Pilgerweg durch den Kölner Dom mit dem Besuch der Mailänder Madonna sowie dem Gang unter dem Dreikönigsschrein und zum Gero-Kreuz erfolgte nach der Vesper.
 
Bei der anschließenden Eucharistiefeier begrüßte Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp die Rommerskirchener Fußpilger. Erschöpft, aber glücklich kehrten sie mit dem Zug oder den Autos ihrer Angehörigen zurück. Für die Gläubigen, die in den Herbstferien von Rommerskirchen nach Trier pilgern werden, war die Dom-Wallfahrt eine glänzende Vorbereitung.