Gelungene Radwallfahrt von Nettesheim nach Kevelaer

Angekommen in Kevelaer: die Radpilger aus Nettesheim.
Angekommen in Kevelaer: die Radpilger aus Nettesheim.
Die zwölfte Radwallfahrt von Nettesheim nach Kevelaer startete an der Kirche St. Martinus im Regen. Dennoch machten sich 20 Pilger auf den Weg und kehrten guten Mutes zurück.
 
In einem Wortgottesdienst in der Nettesheimer Pfarrkirche stellte Dechant Monsignore Franz Josef Freericks das Wallfahrtsthema aus Kevelaer vor: "Sagt den Verzagten: Habt Mut" aus dem Buch Jesaja. Die Begleitung übernahmen Wolfgang Eßer, der immer in der Nähe der Pilger blieb und auch bei Straßenüberquerungen behilflich war, sowie Kornelia Guth und Elke Elendt, die sich um das leibliche Wohl sorgten.

Am Pilgerstein der Vorst-Wallfahrer in Kleinenbroich gab es die erste kurze Rast und ein Gedenken an die Verstorbenen, ehe es weiter nach Klein-Jerusalem ging. Vor allem für die Erstpilger Elke Elendt, Wilfried Jochemich und Uwe Ridlewski wurde dort die Kapelle erklärt. Beim gemeinsamen Gebet bedachte man angesichts der ausdrucksstarken Darstellung der Kreuzigung das Mut machende Wirken Jesu. Nach der Mittagsrast in Wachtendonk wurde unter einer Sonnendarstellung an der Kirche ein weiteres Gruppenfoto gemacht.
 
An der Justizvollzugsanstalt Pont gab es eine kleine Rast, ehe die letzte Strecke nach Kevelaer  zurückgelegt wurde. Dort wurde über die ermutigende Auferstehungshoffnung an der 15. Station des großen Kreuzwegs meditiert. Mit Dechant Freericks, Pfarrer Norbert Müller, Magister Gerold Leedé und einigen Abholern feierten die Radpilger die abschließende Eucharistie in der Beichtkapelle, bei der eine selbstgestaltete Pilgerkerze entzündet wurde. Auf der Orgel begleitete Mitpilger Hubertus Velder den Gesang der Wallfahrer aus Nettesheim. Auch in diesem Jahr sorgte die Familie Kratz vom Kahnshof in Anstel wieder für den Rücktransport der Räder.