Gelungener Neujahrsempfang des Kreiskatholikenrats und der evangelischen Gemeinden

Ökumenischer Neujahrsempfang  (von links): Walter Pesch, Pfarrer Engels, Weihbischof Schwaderlapp, Kreisdechant Assmann und Pfarrer Appelfeller.
Ökumenischer Neujahrsempfang (von links): Walter Pesch, Pfarrer Engels, Weihbischof Schwaderlapp, Kreisdechant Assmann und Pfarrer Appelfeller.
Gemeinsame Aufgabe der katholischen und evangelischen Christen ist es, sich zu Christus tragen zu lassen und ihn für andere Menschen berührbar zu machen. Und dazu müssen sie „Gehirnschmalz und Phantasie“ entwickeln.
 
Diese Meinung vertrat Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp in einem ökumenischen Gottesdienst in der voll besetzten Basilika St. Quirin in Neuss. Danach luden Walter Pesch, der Vorsitzende des Kreiskatholikenrats, und Pfarrer Sebastian Appelfeller vom Verband evangelischer Kirchengemeinden zu einem gemeinsamen Neujahrsempfang ins Zeughaus ein.
 
„Wir erleben das erste Reformationsgedenken, bei dem es möglich wird, in ökumenischer Weise auf den Ertrag wie die Grenzen und Gefahren des Prozesses der Reformation zu blicken“, so die Repräsentanten von Katholiken und Protestanten. Möglich geworden sei dies „durch viele Lernprozesse, insbesondere in den letzten 50 Jahren, die auch hier bei uns im Raum Neuss miteinander gestaltet wurden“. Sie hätten nicht nur zu einem besseren Verständnis, sondern auch zu einer guten Gemeinschaft geführt, so Pesch und Appelfeller.
 
Den Festvortrag vor vielen Besuchern, unter ihnen Kreisdechant Monsignore Guido Assmann, hielt Pfarrer Martin Engels, Moderator und Vorsitzender des Reformierten Bundes in Deutschland sowie Organisator des Reformationsjubiläums im Rheinland. Eine Zeit der Begegnung zur Musik des „Cologne World Jazz Ensemble“ beschloss den Abend.