Gildeschützen spendeten: Neue Truhenorgel im Augustinus-Hospiz

So sieht die neue Truhenorgel für das Augustinus-Hospiz in Neuss aus.
So sieht die neue Truhenorgel für das Augustinus-Hospiz in Neuss aus.

Der Neusser Gildeschützenzug „Erfttrabanten '67“ hatte sich trotz der wegen Corona ausgefallenen Kirmes stark dafür gemacht, auch in diesem Jahr Spenden für das Augustinus-Hospiz zu sammeln. Ziel waren 5000 Euro für eine sogenannte Truhenorgel in der Kapelle. „Wir haben es geschafft: Die Truhenorgel der Firma Hoffrichter in Salzwedel ist geliefert worden“, berichtet Monsignore Jochen Koenig, Hausseelsorger und Mitglied der Erfttrabanten in Personalunion.

Koenig segnete das Instrument in der Klosterkirche Immaculata. Die Messfeier wurde mitgestaltet von 15 Mitgliedern des Kirchenchores St. Cornelius in Erfttal unter Leitung von Christine Looschelders, die auch die Orgel spielte. Am Nachmittag gab es eine Adventsstunde für die Bewohner des Seniorenheims mit Liedern und Texten, zu denen Hansgeorg Marzinkowski die neue Truhenorgel spielte.

„Ab Januar 2021 werden wir dann an jeden dritten Montag im Monat um 15.30 Uhr im Hospiz jeweils ein kleines Orgelkonzert gestalten“, so Koenig. Dabei wird Gildemajor Stephan Schomburg den Auftakt als Organist am 18. Januar machen.

Durch das finanzielle Engagement der Erftrabanten entstanden dem Förderverein des Hospizes keine Kosten. Was noch mehr an Spenden eingenommen wird (die Aktion des Zuges ist noch nicht beendet), wird für eine Fahrrad-Elektro-Station am Hospiz zur Verfügung gestellt.