Glockenläuten für Verstorbene - Gemeinde St. Martinus belebt alte Tradition wieder

Glockenläuten für Verstorbene - Gemeinde St. Martinus belebt alte Tradition wieder
Die Kirchengemeinde St. Martinus in Neuss-Holzheim lässt eine alte Tradition wieder aufleben. Wenn ein Mitglied der Gemeinde verstirbt, wird am Folgetag zwischen 9 und 10 Uhr die Totenglocke geläutet.
 
Als „Schiedläuten“ (auch: Scheideläuten, Scheidungsläuten, Sterbeläuten) ist dies eine uralte Tradition. Das Läuten der Totenglocke will den Tod eines Mitglieds der Gemeinschaft ins Bewusstsein rücken und unabhängig davon, wer verstorben ist, zu einem Gebet für den Toten und dessen Familie aufrufen.
 
Wenn Angehörige den Wunsch haben, dass der Trauerfall durch Läuten bekanntgegeben wird, können sie dies dem Bestatter mitteilen, er wird sich dann mit der Gemeinde in Verbindung setzen.