Grevenbroich: Ausstellung über den Deutschen Orden

So sah Elsen auf einer Landkarte von 1536 aus.
So sah Elsen auf einer Landkarte von 1536 aus.

Generalabt Dr. Bruno Platter aus Wien hat die Ausstellung "750 jahre Deutscher Orden in Elsen" im Grevenbroicher "Museum der niederrheinischen Seele" in der Villa Erckens eröffnet.

Im Jahr 1263 gelangten Elsen und seine Kirche an den Deutschen Orden, und nun, 750 Jahre später, erinnert eine Ausstellung daran. Auf der Grevenbroicher Stadtparkinsel werden jetzt zahlreiche Schlaglichter auf die reiche Geschichte geworfen. Thomas Wolff vom städtischen Fachbereich „Kultur“ und sein Team haben eine sehenswerte Präsentation zusammengetragen.

Eines der Herzstücke der Ausstellung ist der Deutschordens-Atlas, der seit 14 Jahren nicht mehr öffentlich gezeigt wurde. Die handkolorierten Karten aus der Zeit zwischen 1759 und 1761 zeigen die einstigen Besitztümer des Ordens aus der Vogelperspektive. Das Museum hat außerdem eine Landkarte vergrößern lassen, die 1536 entstand und deren Original heute in Koblenz aufbewahrt wird. Auf ihr sind der Dorfbrunnen, der Galgen oder eben die Elsener Pfarrkirche St. Stephanus zu sehen.

Im Rahmenprogramm gibt Michael Führer, Seelsorgebereichsmusiker in der Pfarreiengemeinschaft „Elsbach/Erft“, am Sonntag, 12. Januar, ab 16 Uhr ein Cembalo-Konzert. Professor Udo Arnold berichtet am Mittwoch, 19. Februar, ab 20 Uhr über die Geschichte des Deutschen Ordens. Die Ausstellung im Museum dauert bis zum 31. März.