Grevenbroicher Kirche wird umfassend saniert

Gerüste an St. Peter und Paul. Foto: TZ
Gerüste an St. Peter und Paul. Foto: TZ
Die Gerüste an der Südfassade sind schon angebracht, die Arbeit kann beginnen: Die Hauptkirche St. Peter und Paul in Grevenbroich wird umfassend saniert. 

„Durch schadhafte Stellen im Dach, die in der Vergangenheit nicht fachgerecht hergerichtet wurden, drang Feuchtigkeit ein und führte im Dachstuhl sowie im Gewölbe zu zum Teil erheblichen Schäden“, so Architekt Bernd Sokolowski vom Wevelinghovener Büro Lenze+Partner. Einige Dachbalken seien komplett weggefault. Zusätzlich weise die alte Sakristei große Risse in den Wänden auf. Zu Beginn werden der südliche Teil des Schieferdachs sowie Rinnen und Fallrohre saniert und der marode Dachstuhl instand gesetzt. Gleichzeitig untersuchen Experten Außenmauer, Verglasung und Naturstein auf bisher nicht erkannte Schäden. Voraussichtlich im Mai wird das Gerüst auf den Nordteil des 1902 erbauten Gotteshauses versetzt, ehe Dach und Fassade auf dieser Seite bearbeitet werden. Im August soll es im Innenbereich weiter gehen. Dort werden alle Risse im Gewölbe repariert, und anschließend erhält der gesamte Raum einen neuen Anstrich in bisheriger Farbgestaltung. Dazu wird die Kirche innen komplett eingerüstet, so dass dort von August bis Dezember keine Gottesdienste gefeiert werden können. Wenn alles nach Plan verläuft und während der Bauphase keine neuen Überraschungen auftreten, erstrahlt die Kirche zu Weihnachten im neuen Glanz.