Gustorf hat sein Pfarrzentrum wieder

Das umgebaute Pfarrzentrum ist hell und freundlich. Foto: TZ
Das umgebaute Pfarrzentrum ist hell und freundlich. Foto: TZ
Dreieinhalb Jahre wurde am Gustorfer Pfarrzentrum St. Mariä Himmelfahrt geplant und gebaut, jetzt ist das Werk vollendet. Willi Steinfort, leitender Pfarrer im Seelsorgebereich „Elsbach/Erft“, segnete das Gebäude jetzt vor großem Publikum. 

Darüber hinaus sorgte Steinfort, flankiert von Willibert Holz, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Kirchenvorstands, für einen zünftigen Fassanstich. Das Wevelinghovener Büro Lenze+Partner hatte von der Gemeinde den Auftrag erhalten, die Pläne für den Komplex zu erarbeiten. „Neben der notwendigen Sanierung des Pfarrzentrums, dessen Bau aus dem Jahr 1958 stammt, waren räumliche Veränderungen durch den Verkauf des Pfarrhauses an der Schellestraße notwendig“, berichtet Architekt Bernd Sokolowski.
 
In einem ersten Bauabschnitt wurde die Altenstube aufgegeben, um Platz für die Pfarrbücherei zu schaffen. In den Räumen der früheren Bibliothek wurde anschließend das Pfarrbüro eingerichtet. Im zweiten Bauabschnitt haben Fachleute das erste Geschoss oberhalb des Pfarrbüros umgebaut. Dort befanden sich vier nicht mehr bewohnte Appartements, die zu einer großen Pfarrwohnung mit neuem Balkon und angrenzendem Besprechungsraum umgestaltet wurden.
 
Im dritten Bauabschnitt ging es dann an das eigentliche Pfarrzentrum. Der frühere Innenhof wurde aufgegeben und zu Eingang und Foyer des Saals umgebaut. Zusätzliche Fenster sorgen jetzt für eine helle und freundliche Atmosphäre. Insgesamt hat das Projekt 750.000 Euro gekostet