Haus St. Katharina für psychisch Kranke in Grevenbroich eröffnet

Eröffnung (v. l.): Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Klinikchef Paul Neuhäuser, Pfarrer Jos Houben, Einrichtungsleiter Stephan Könen und Wilfried Gaul-Canjé von der Behindertenhilfe. Foto: TZ
Eröffnung (v. l.): Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Klinikchef Paul Neuhäuser, Pfarrer Jos Houben, Einrichtungsleiter Stephan Könen und Wilfried Gaul-Canjé von der Behindertenhilfe. Foto: TZ
Mit dem neuen Haus St. Katharina für psychisch Kranke in der Grevenbroicher Südstadt setzt die St.-Augustinus-Behindertenhilfe ihr Konzept des unterstützenden Wohnens im Rhein-Kreis Neuss weiter um. Schon länger realisiert sind etwa das Haus St. Matthias in Kaarst oder das Haus St. Sebastian in Korschenbroich. Vor wenigen Wochen kam das Haus St. Gabriel in Dormagen hinzu.
 
Nun eröffnete das Haus St. Katharina nebst angrenzendem Apartmentgebäude neben der Kirche St. Joseph vor großem Publikum. Insgesamt 16 stationäre Plätze und Wohnungen für acht weitere Kranke bietet der Komplex. „Wir sind froh, dass Ihr da seid!“, rief Pfarrer Jos Houben den Bewohnern zu, nachdem er die Kreuze für ihre Zimmer gesegnet hatte.
 
Die Gesamtkosten von rund 3,4 Millionen Euro werden durch Zuschüsse des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stiftung Wohlfahrtspflege und der deutschen Behindertenhilfe „Aktion Mensch“ sowie durch Eigenmittel der St.-Augustinus-Behindertenhilfe gedeckt.
 
Die neue Einrichtung bietet genügend Platz, um sich frei zu entfalten: In drei Wohnungen für jeweils vier Personen und drei Wohnungen für zwei leben die Frauen und Männer in Wohngemeinschaften. Jeder besitzt sein eigenes Zimmer, gemeinschaftlich werden die großzügigen Küchen, Aufenthaltsräume, Bäder und Terrassen genutzt.