Herzkissen - Frauen für Frauen: Projekt aus Grevenbroich ausgezeichnet

Erfolgreiche Herzkissen (von links): Inge Scharner, Engagementförderer Florian Müller und Ute Trienekens. Foto: TZ
Erfolgreiche Herzkissen (von links): Inge Scharner, Engagementförderer Florian Müller und Ute Trienekens. Foto: TZ

Das Projekt „Herzkissen – Frauen für Frauen“ der Grevenbroicher Pfarreiengemeinschaft „Elsbach/Erft“ hat den mit 2500 Euro dotierten Elisabeth-Preis der Caritas-Stiftung im Erzbistum Köln bekommen. Das Geld wird dafür eingesetzt, um weitere Kissen nähen zu können.

Nach einer Brustkrebs-Operation klagen viele Patientinnen über Schmerzen in den Achselhöhlen. Um diese zu lindern, gibt es sogenannte Herzkissen. Die Kissen werden in Form eines Herzens mit längeren „Ohren“ genäht und passen sich dadurch dem Körper gut an. Die Patientinnen tragen sie unter dem Arm und spüren Entlastung.

Inzwischen gibt es ein großes Netzwerk von Näherinnen, die ehrenamtlich Kissen für die Betroffenen nähen, und mit dabei sind auch mehr als 30 Frauen aus der Gemeinde St. Mariä Geburt in Noithausen und der Umgebung. Der Ortsausschuss des Pfarrgemeinderats „Elsbach/Erft“ hatte dazu aufgerufen.

Die Kissen werden einmal monatlich abends angefertigt. Mittlerweile konnten 13 Kliniken mit Herzkissen ausgestattet werden. Bisher wurden etwa 800 Exemplare gefertigt und verteilt. Die Ehrenamtlerinnen im Alter zwischen 20 und 80 Jahren wollen weiter machen. Wer möchte, kann sich ihnen anschließen.

Die nächsten Termine sind der 19. Dezember, der 28. Januar sowie der 26. Februar – und zwar jeweils in der Zeit von 19 bis 21 Uhr im Pfarrheim St. Mariä Geburt in Noithausen.