Ich bin schuld: Neue Gesprächsreihe mit Pfarrer Koltermann in Nievenheim

Pfarrer Klaus Koltermann leitet die neue Gesprächsreihe in Nievenheim. Foto: TZ
Pfarrer Klaus Koltermann leitet die neue Gesprächsreihe in Nievenheim. Foto: TZ
Unter dem Leitwort „Ich bin schuld“ steht eine neue Gesprächsreihe, die Klaus Koltermann, leitender Pfarrer im Seelsorgebereich „Dormagen-Nord“, anbietet. Treffpunkt ist jeweils donnerstags um 20 Uhr das Pfarrheim St. Pankratius in Nievenheim.
 
Beim ersten Treffen am 18. Januar geht es um eine Einführung mit dem Titel „Schuld – Annäherungen an ein unbequemes Thema“. Die weiteren Termine und Inhalte auf einen Blick: 22. März („Schuldig werden – schuldig sein“), 26. April („Vergebung: Grenzen und Möglichkeiten“), 24. Mai („Schuld und Sünde – die religiöse Dimension“) und 28. Juni („Reue und Sündenvergebung“).
 
„An jemandem schuldig zu werden, bedeutet, ihm Leid zuzufügen. Schuld kann vielfältig sein und auf verschiedene Weise herausfordern: Es kann sein, dass mir ein Kind vor das Auto läuft und ich es überfahre. Ich war die Ursache seines Todes, aber es trifft mich keine Schuld. Ich konnte es nicht verhindern. Trotzdem lässt mich das Leid der trauernden Eltern nicht unberührt“, so Koltermann.
 
Der Umgang mit Schuld in der Gesellschaft fordere jeden Menschen heraus. „Wie kann der Mensch der Spirale aus Schuld und Sühne entkommen?“ und „Wo liegt die Grenze des Verzeihbaren?“. Dazu möchte die Gesprächsreihe Antworten suchen und finden.