Jugendliche aus dem Raphaelshaus bei Fluthilfe-Einsatz

Das Team des Raphaelshauses packte in Elster kräftig an.
Das Team des Raphaelshauses packte in Elster kräftig an.
Von einem Fluthilfe-Einsatz an der Elbe zurückgekehrt sind 13 Jugendliche aus dem katholischen Jugendhilfezentrum "Raphaelshaus" in Dormagen. Sie hatten mit fünf pädagogischen Fachkräften in dem Städtchen Elster ganze Arbeit geleistet.
 
Als die Pegel sanken, begann die mühselige Arbeit, die Spuren der Flut zu beseitigen. Mit der Erfahrung des Raphaelshauses, das mit seinen großen und kleinen Helfern schon oft in Hochwassergebieten aktiv war, galt es aufzuräumen, unendlich viel Schmutz zu beseitigen und Brauchbares zu reinigen.
 
Die Einsätze an der Weichsel, im Allgäu und bei der ersten Jahrhundertflut an der Elbe hatten bewiesen, dass kleine und große Hände hilfreich sind. In ihren Fahrzeugen und Anhängern führte die Gruppe alles mit, um autark und ohne Belastung für die sowieso schon beeinträchtigten Einwohner handeln zu können. Werkzeug, Proviant, Zelte, Schlafsäcke, Tauchpumpen, Hochdruckreiniger, Generatoren, Kompressoren und alle anderen erforderlichen Utensilien waren dabei.
 
„Ich bin sehr berührt von der Hilfsbereitschaft der Kinder und Jugendlichen und das Engagement der Fachkräfte", bilanzierte Hans Scholten, der Direktor der Raphaelshauses. Wenn die Bewohner merkten, dass sie gebraucht würden und ihre Arbeit und ihr Idealismus geschätzt würden, dann sei in der Regel Verlass auf sie.