Kaarst/Büttgen: 500 glückliche Gottesdienstbesucher in den Kirchen

Bleibt nicht länger verwaist: St. Aldegundis in Büttgen. Foto: TZ
Bleibt nicht länger verwaist: St. Aldegundis in Büttgen. Foto: TZ

Rund 500 Gläubige nutzten die Gelegenheit, nach sieben Wochen wieder einen katholischen Gottesdienst im Seelsorgebereich Kaarst/Büttgen zu besuchen. „Wegen der Sicherheitsbestimmungen und des Abstandes von zwei Metern standen dabei in unseren Kirchen je ungefähr ein Viertel der Sitzplätze zur Verfügung“, erklärt Pfarrer Ulrich Eßer. Außerdem sollte ausprobiert werden, wie es funktioniert, wenn die Gläubigen zu markierten Sitzplätzen geführt werden.

Mit über 50 ehrenamtlichen Ordnern und Helfern wurden jetzt 14 Gottesdienste gefeiert. „Alles hat reibungslos funktioniert. Die Gläubigen haben sich gefreut, wieder in ihre Kirche gehen zu können, alle hatten ihre Masken dabei. Viele waren sogar froh, einen Platz zugewiesen zu bekommen, weil sie wussten, dass sie dann nicht aus Versehen zu nahe bei anderen sitzen“, so die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates (PGR) Dagmar Andrae, die auch zu den Helfern gehörte.

Somit konnte in den 14 Messen eingeübt werden, was in den kommenden Wochen beachtet werden muss. Alle Beteiligten waren dankbar, dass die Gottesdienstbesucher die ungewohnten Regeln annahmen: „Intensives Nachdenken, gute Vorbereitung, engagierte Helfer und viel Mitmachen bei den Gläubigen“, fasst die PGR-Vorsitzende zusammen: „Deswegen hat es so gut funktioniert.“