Kaarster trauern um Josef Brans

Kaarster trauern um Josef Brans
Am Freitagmorgen ist Pfarrer Josef Brans im Kaarster Marienheim-Hospiz im Alter von nur 67 Jahren verstorben. Schon in den letzten Tagen hat er keinen Besuch mehr empfangen können. Sein Tod ist das Ende eines langen Leidensweges.
 
Brans wurde 1949 geboren und 1973 im Kölner Dom zum Priester geweiht. Er verbrachte – was für Priester ungewöhnlich ist – die ganze Zeit seines pastoralen Wirkens an einem Ort. Zunächst war er Kaplan an St. Martinus in Kaarst, später dann Pfarrer von St. Antonius in Vorst. Die Gemeinden Sieben Schmerzen Mariens in Holzbüttgen, St. Aldegundis in Büttgen und St. Martinus kamen im Laufe der Jahre hinzu. 2005 ernannte Papst Benedikt XVI. den Geistlichen zum Kaplan seiner Heiligkeit mit dem Titel Monsignore. 2011 musste er das Amt des Pfarrers im Alter von nur 61 Jahren wegen einer Nierenerkrankung niederlegen. Brans wirkte neben der Arbeit in den Gemeinden auch als Schützenpräses und war dort Träger der hohen Auszeichnung „St. Sebastianus Ehrenschild – Sonderstufe am Bande für Präsides“. Fast 20 Jahre lang hat der Verstorbene darüber hinaus als Dechant im ehemaligen Dekanat Neuss-Nord gewirkt.
„Ich habe Pfarrer Brans kennengelernt als sehr engagierten Priester. Nicht nur in seinen Pfarreien, sondern weit darüber hinaus hat er sich eingebracht als Zeuge für den christlichen Glauben“, äußerte sich der Dechant des Dekanats Rhein-Kreis Neuss, Msgr. Guido Assmann.
 
Die Exequien für Josef Brans werden am kommenden Freitag, dem 17. März 2017, um 14 Uhr in der Kirche Sieben Schmerzen Mariens in Holzbüttgen gefeiert, anschließend ist die Beerdigung. Die Totenvesper wird gebetet am Donnerstag, dem 16. März, um 19 Uhr St. Antonius Vorst.