Katholiken vom Gilbach rüsten sich für die närrischen Tage

Die Narren stehen in den Startlöchern. Foto: TZ
Die Narren stehen in den Startlöchern. Foto: TZ
Kirche und Karneval, so meinen viele, haben nichts miteinander zu tun. Sie irren aber, denn Karneval hat ganz viel mit Kirche zu tun. Das zeigt jetzt die Rommerskirchener Pfarreiengemeinschaft „Gilbach“
 
In der Oekovener Gemeinde St. Briktius veranstaltet die Karnevalsgesellschaft „Köttelbachschiffer“ im Papst-Johannes-Haus einen karnevalistischen Nachmittag, der am Sonntag, 1. Februar, um 15.11 Uhr beginnt. In St. Martinus in Nettesheim werden von der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) zwei Sitzungen in der Ansteler Schützenhalle ausgerichtet – jeweils ab 19.11 Uhr am 31. Januar und 7. Februar.
 
Die kfd St. Peter in Rommerskirchen lädt zum karnevalistischen Nachmittag am Dienstag, 27. Januar, ab 11 Uhr ins Pfarrzentrum ein. Eine „Kölsche Mess“ wird in St. Stephanus in Hoeningen gefeiert, und zwar am Mittwoch, 11. Februar, ab 18.30 Uhr. Der Frauenkreis lädt für Donnerstag, 12. Februar, ab 10.11 Uhr zum Altweiberfrühstück in die Alte Vikarie.
 
An Weiberfastnacht feiert die kfd St. Peter eine „Kölsche Mess für Wiever un alle Löck“. Der Gottesdienst beginnt am Donnerstag, 12. Februar, um 8.45 Uhr in der Pfarrkirche. Anschließend gibt es das Weiberfastnachtstreiben im Pfarrzentrum. In Evinghoven schließlich lädt die Frauengemeinschaft St. Antonius zum „Närrischen Treff 60“ für Montag, 9. Februar, ab 15 Uhr in die Alte Schule ein.
 
„Gerade da, wo Kirche lebendig war und ist, feiert man auch Karneval. Denn der Ursprung des Karnevals, der nicht zufällig vor Aschermittwoch liegt, hat etwas mit kirchlichem Brauchtum zu tun“, so Dechant Monsignore Franz Josef Freericks, der leitende Pfarrer am Gilbach. „Bevor die strenge Fastenzeit vor Ostern begann, feierte man Fasteloovend, den Abend vor der Fastenzeit. Nun ist die Freude in der Kirche nicht nur auf die Karnevalszeit beschränkt, wird uns doch in jeder Messe das Evangelium, die frohe Botschaft, verkündet. Deswegen sind wir Christen gerade dort zu finden, wo es um wirkliche Freude geht“, betont der Seelsorger.