Katholische Frauen aus Noithausen nähen Herzkissen für Krebskranke

Herzkissen für Brustkrebs-Patientinnen (von links): Inge Scharner, Florian Müller und Ute Trienekens. Foto: TZ
Herzkissen für Brustkrebs-Patientinnen (von links): Inge Scharner, Florian Müller und Ute Trienekens. Foto: TZ

Nach einer Brustkrebs-Operation klagen viele Patientinnen über Schmerzen in den Achselhöhlen. Um diese zu lindern, gibt es sogenannte Herzkissen. Die Kissen werden in Form eines Herzens mit längeren „Ohren“ genäht und passen sich dadurch dem Körper gut an. Die Patientinnen tragen sie unter dem Arm und spüren Entlastung.

Inzwischen gibt es ein großes Netzwerk von Näherinnen, die ehrenamtlich Kissen für die Betroffenen nähen, und mit dabei sind jetzt auch Frauen aus der Gemeinde St. Mariä Geburt in Noithausen. Der Ortsausschuss des Pfarrgemeinderats „Elsbach/Erft“ hatte dazu aufgerufen.

Die Initiatorinnen Ute Trienekens und Inge Scharner sind ebenso beeindruckt von der Resonanz wie Florian Müller, der Ehrenamtsförderer des Seelsorgebereichs: Bei den ersten beiden Terminen im Pfarrzentrum waren nicht weniger als 25 beziehungsweise 28 Teilnehmerinnen mit Begeisterung bei der Sache. Empfänger ihrer liebevoll hergestellten Spenden sind die Brustzentren der Kreiskrankenhäuser in Grevenbroich und Dormagen, des Lukas- und des Johanna-Etienne-Krankenhauses in Neuss und sowie des Evangelischen Krankenhauses in Mettmann.

Kliniken, die keine Herzkissen-Gruppe haben, können sich im Kontaktbüro melden und um Unterstützung bitten. „Wir haben noch Kapazitäten frei und arbeiten fast im Akkord“, sagt Ute Trienekens und lacht.