kfd-Frau des Jahres 2018 in Neukirchen ausgezeichnet

kfd-Frau des Jahres (von links): Petra Indenhuck, Friedrich Heisterkamp, Mahnaz Nodehi und Christine Heisterkamp. Foto: TZ
kfd-Frau des Jahres (von links): Petra Indenhuck, Friedrich Heisterkamp, Mahnaz Nodehi und Christine Heisterkamp. Foto: TZ
Mahnaz Nodehi ist jetzt „kfd-Frau des Jahres 2018“. Die Frauengemeinschaften im Kreisdekanat Neuss zeichneten die aus dem Iran stammende Ärztin vor großem Publikum aus Kirche und Gesellschaft im Haus Bethlehem in Neukirchen aus. kfd-Chefin Petra Indenhuck und ihre Stellvertreterinnen Magda Hoer und Renate Krings zeigten sich sehr beeindruckt von Werdegang und Engagement der Medizinerin.
 
Nodehi wurde 1983 geboren. Ihr Wunsch, Ärztin zu werden, war die Ursache, dass sie ihre Heimat verließ zum Studium in Kiew in der Ukraine. Nach einem sich anschließenden Praktikum in der Heimat brachte ein Flug nach England mit einer Zwischenlandung in Deutschland für Nodehi eine nicht geplante Entwicklung. Es begann eine Odyssee durch Deutschland, die in Neukirchen ein glückliches Ende fand, wo sie von Friedrich und Christine Heisterkamp herzlich aufgenommen wurde vom muslimischen Glauben zum Christentum konvertierte.
 
Vor Nodehi liegt aber noch ein langer Weg. Obwohl sie in Kiew ein Abschlussexamen erreichte, muss sie in Deutschland drei weitere Semester studieren, das Staatsexamen ablegen und danach ein Praktisches Jahr in einem Krankenhaus absolvieren. Die Besucher der kfd-Ehrung waren sich aber einig, dass die junge Frau ihren Weg machen wird.