kfd Wevelinghoven mit glänzender Karnevalssitzung

Beim Wevelinghovener kfd-Karneval ging's hoch her.
Beim Wevelinghovener kfd-Karneval ging's hoch her.
Unter dem Titel "Auf zu neuen Ufern" ging es beim Karneval der katholischen Frauengemeinschaft (kfd) St. Martinus in Wevelinghoven zur Sache. Das vierstündige Non-Stop-Programm wurde von den Gästen im rappelvoll besetzten Pfarrsaal mit viel Applaus bedacht.
 
Neben Tanz- und Showdarbietungen begeisterten die Akteurinnen mit gekonnten Einzel- und Gruppenauftritten. Loriot zu Ehren, stiegen Doris Leusch als Dr. Klöbner und Karla Mausberg als Herr Müller-Lüdenscheidt in die Badewanne und diskutierten das Baden mit oder ohne Ente. "Heiligabend auf der Domplatte", dargestellt von Petra Deuss-Gehlen, Sabine Kremer, Anne Schäfer und Elke Stöcker, kam als Augen- und Ohrenschmaus herüber.
 
Musikalisch professionell unterstützt wurden alle Auftritte von der mitreißenden Musik der Band "Da Capo". Auch das bunte Schlussbild (alle Akteurinnen in Kostümen auf der Bühne und unzählige bunte Luftballons, die aus Netzen von der Decke herunter in den Saal schwebten) begeisterte die Zuschauer. 

Margret Peiffer, im 18. Jahr Seele und treibende Kraft der "tollen Tage", sprach beim Schlusswort die Zukunft des kfd-Karnevals an. Diese steht nämlich momentan in den Sternen. Eine Ära geht hoffentlich nicht zu Ende, aber Wehmut war zu spüren, als zum vorerst letzten Mal der Vorhang fiel. Seit nunmehr 33 Jahren wird im Pfarrsaal am Klosterweg Frauenkarneval gefeiert.
 
Eine Zwangspause ist für die nächsten etwa zwei Jahre angesagt. Die St.-Augustinus-Kliniken werden auf dem Pfarrgelände ein Seniorenheim und einen Komplex für betreutes Wohnen errichten. Auch ein neuer Pfarrsaal wird entstehen. Erst danach wird sich entscheiden, wie es mit dem Karneval weiter gehen kann. So heißt es Daumendrücken, dass sich Frauen finden, die bereit sind, die schöne Tradition fortzuführen.